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Indikation
Bei diesen Krankheiten können Blutegel in der Human- und Veterinärmedizin helfen:
| - Arthritis |
- Arthrose |
| - Ohmarthrose |
- Gonarthrose |
| - Hufrollenerkrankung |
- akute Rehe |
| - Spat |
- Patellaluxation |
| - Abzesse |
- Thrombosen |
| - Bandscheibenvorfall |
- Ödeme |
| - Migräne |
- Wadenkrämpfe |
| - Rheuma |
- lokale Pyodermien |
| - Furunkel |
- Schwindel |
| - Tinitus |
- Sehnenentzündungen |
| - HD |
- Myalgien |
| - Muskelfaserrisse |
- Hämatome |
Sowie in der rekonstruktiven und plastischen Chirurgie und allen Formen von Entzündungsprozessen.
In der Tiermedizin werden Blutegel vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Bei Arthrosen zum Beispiel verschaffen sie Schmerzlinderung und eine Entzündungshemmung. Die Behandlung von schlecht heilenden Wunden kann durch den Egel sinnvoll unterstützt werden.
Innere Organe wie Leber, Niere oder Herz werden durch die Blutegeltherapie nicht belastet; daher ist ein Einsatz der Egel auch bei älteren Tiern gut durchführbar.

Wirksubstanzen
Bei einem "Biss" schüttet der Blutegel mit seinem Speichel (die Salvia) unterschiedliche Substanzen aus, von denen bis heute acht in Wirkung und Struktur erforscht sind:
| - Hirudin (Blutgerinnungshemmer) |
| - Calin (bewirkt die langfristige Nachblutung der Wunde, was eine reinigende Funktion einnimmt) |
| - Eglin (Entzündungshemmmer) |
| - Bdelline (Enzymhemmer) |
| - Destabilase (Auflösung von Blutgerinseln) |
| - Hyaluronidase (antibiotische Wirkung, lokale Gefäßerweiterung) |
| - Apyrase und Kollagenase (Hemmung der Thrombozyten - Aggregation) |
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